Was ist die Rotatorenmanschette?

Die Rotatorenmanschette besteht aus vier tief liegenden Muskeln und ihren Sehnen, die das Schultergelenk stabilisieren und für eine funktionelle Armbewegung sorgen. Aufgrund der großen Beweglichkeit, aber vergleichsweise geringen Stabilität des Schultergelenks, spielt die Rotatorenmanschette eine zentrale Rolle im Alltag und im Sport.

Eine Überbelastung, etwa durch wiederholte Überkopfarbeiten, Stürze oder altersbedingten Verschleiß, kann zu einer Rotatorenmanschettenruptur führen – also zu einem Sehnenriss. Dies äußert sich in Schulterschmerzen, Bewegungseinschränkungen und Instabilität.

Moderne Praxis. Individuelle Therapie. Menschliche Betreuung – mitten in Köln.

Ursachen und Symptome einer Rotatorenmanschettenruptur

Eine Rotatorenmanschettenruptur kann sich schleichend entwickeln oder akut entstehen und führt häufig zu Schulterschmerzen (besonders nachts oder bei Belastung), eingeschränkter Beweglichkeit, Kraftverlust im Arm und einem Instabilitätsgefühl im Schultergelenk. Je nach Ausmaß wird eine operative oder konservative Behandlung empfohlen – im konservativen Ansatz spielt Physiotherapie eine zentrale Rolle.

Ziel der physiotherapeutischen Behandlung

In unserer Physiotherapiepraxis in Köln am Neumarkt behandeln wir Schulterbeschwerden und Schulterverletzungen individuell und zielgerichtet. Die physiotherapeutische Therapie bei Rotatorenmanschettenruptur fokussiert sich auf Schmerzlinderung (z. B. durch manuelle Techniken und physikalische Maßnahmen), den Aufbau von Gelenkstabilität durch gezielte Kräftigungs- und Koordinationsübungen sowie die Verbesserung der Belastbarkeit im Alltag, Beruf und Sport. Mit strukturiertem Schultertraining und funktioneller Rehabilitation unterstützen wir den Heilungsverlauf und helfen, chronischen Beschwerden vorzubeugen.

Konservative Physiotherapie bei Rotatorenmanschettenruptur

Bei einer nicht-operierten Rotatorenmanschettenruptur verfolgt unsere physiotherapeutische Behandlung folgende Ziele:

  • Schmerzlinderung durch manuelle Techniken und physikalische Anwendungen
  • Wiederherstellung der Gelenkstabilität durch gezielte Kräftigungsübungen
  • Verbesserung der Belastbarkeit im Alltag, Beruf und Sport

Durch gezieltes Schultertraining und funktionelle Reha-Maßnahmen verbessern wir die Heilung und beugen chronischen Beschwerden vor.

Postoperative Physiotherapie nach Rotatorenmanschettenruptur

Nach einer Operation erfolgt die Rehabilitation in mehreren Phasen:

  1. Immobilisation: Die Schulter wird etwa 4–6 Wochen mit einer Schiene ruhiggestellt.
  2. Passive Mobilisation: Erste Bewegungen werden von unseren Physiotherapeuten vorsichtig durchgeführt.
  3. Aktive Mobilisation und Kraftaufbau: Ab der 12. Woche beginnen gezielte Übungen zur Wiederherstellung von Kraft, Beweglichkeit und Funktion.

In unserer Praxis in Köln-Neumarkt achten wir auf einen individuellen Behandlungsplan, der den Heilungsverlauf optimal unterstützt.

FAQS

Ihre Fragen –
unsere Antworten

Alles Wichtige auf einen Blick: Behandlung, Verordnung (Rezept) und organisatorische Fragen zur Rotatorenmanschettenruptur in unserer Praxis in Köln.

Welche Symptome sind typisch?
Häufig sind Schulterschmerzen (oft nachts oder bei Belastung), Kraftverlust, eine eingeschränkte Beweglichkeit sowie ein Gefühl von Instabilität. Manche Betroffene können den Arm schlechter über Schulterhöhe anheben.
Was macht Physiotherapie bei Rotatorenmanschettenruptur?
Physiotherapie zielt darauf ab, Schmerzen zu reduzieren, die Beweglichkeit zu verbessern und vor allem die Stabilität der Schulter wieder aufzubauen. Dazu gehören manuelle Techniken, dosiertes Training der Schulter- und Schulterblattmuskulatur sowie Koordinations- und Alltagsübungen.
Welche Übungen sind wichtig?
Im Fokus stehen meist Schulterblattkontrolle, Rotatorenmanschetten-Training, Kräftigung von Rücken/Brustkorb-Umgebung und ein schrittweiser Belastungsaufbau. Welche Übungen sinnvoll sind, hängt vom Befund ab – deshalb erstellen wir einen individuellen Plan.
Wann sollte ich ärztlich abklären lassen?
Wenn Sie nach einem Unfall den Arm kaum heben können, starke Schmerzen/Schwellung auftreten, deutlicher Kraftverlust besteht oder Beschwerden länger anhalten. Eine ärztliche Diagnostik (z. B. Ultraschall/MRT) kann helfen, das Ausmaß zu klären und die passende Therapie zu wählen.