Manuelle Therapie am Kölner Neumarkt

Die Manuelle Therapie gehört in unserer Physiotherapiepraxis am Kölner Neumarkt zu einer der am meisten angewendeten Therapieformen. Sie ist eine der ältesten therapeutischen Methoden, um mit bestimmten Techniken Funktionsstörungen des Bewegungsapparates zu untersuchen und zu behandeln. Mit gezielten Handgriffen werden Bewegungseinschränkungen der Gelenke, Blockaden oder Verspannungen gelöst.

Grundlage der Manuellen Therapie sind spezielle Handgriff- und Mobilisationstechniken, die der ausgebildete Physiotherapeut in einer zusätzlichen Fortbildung erlernt. Die Manuelle Therapie wird daher in unserer Praxis am Kölner Neumarkt nur von dafür speziell ausgebildeten Physiotherapeuten durchgeführt. Diese untersuchen dabei die Gelenkmechanik, die Muskelfunktion sowie die Koordination der Bewegungen.

Ziel der Behandlung

Ziel der manuellen Therapie ist es, die Beweglichkeit der Wirbelsäule oder anderer Gelenke zu verbessern, die Körperstatik und Haltung positiv zu beeinflussen und die Bewegungskoordination zu normalisieren. Dadurch können Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Muskelverspannungen gelindert werden.

Wie sieht eine Behandlung mit Manueller Therapie aus?

Die Manuelle Therapie bedient sich sowohl passiver Techniken als auch aktiver Übungen. Zum einen werden blockierte oder eingeschränkte Gelenke von geschulten Physiotherapeuten mithilfe der manuellen Techniken mobilisiert, zum anderen unterstützen individuelle und gezielt auf das Beschwerdegebiet abgestimmte Übungen die Nachhaltigkeit der Behandlung.

Ziel des Behandlungskonzeptes: Wiederherstellung des Zusammenspieles zwischen Gelenken, Muskeln und Nerven.

Grundlage für die Behandlung mit Manueller Therapie ist eine gründliche Untersuchung der schmerzhafte und auch der angrenzenden Körperabschnitte mittels aktiver und passiver Bewegungsuntersuchung. Wichtige weitere Faktoren sind auch die Analyse der Körperstatik und des Gangbildes. Erst mit dieser umfassenden Untersuchung, die ein komplettes Bild des Patienten ergibt, lassen sich Rückschlüsse auf die Ursache der Beschwerden und Bewegungseinschränkungen ziehen und daraus ein effektiver und individueller Behandlungsplan erstellen.

Die Manuelle Therapie darf daher nur von speziell dafür weitergebildeten Physiotherapeuten durchgeführt werden. Manuelle Therapie ist eine Zusatzqualifikation, die, nach abgeschlossener Physiotherapieausbildung, ca. 2-3 Jahre umfasst. Sie ist von den Krankenkassen anerkannt.

Zu einem sinnvollen Behandlungsaufbau gehört (je nach Indikation) auch der Einsatz physikalischer Therapie (Wärme, Kälte), aktives Training mit und ohne Gerät zur Mobilisierung, Stabilisierung oder Steigerung der Muskelleistung, um die erreichten Therapieziele wie Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung langfristig zu sichern.

Ein weiterer Bestandteil sollte auch die Beratung hinsichtlich Alltagsverhalten, Ergonomie am Arbeitsplatz und Sportberatung für einen nachhaltigen Behandlungserfolg sein.

Die Manuelle Therapie kommt z.B. bei folgenden Beschwerdebildern zum Einsatz:

Schmerzen und Bewegungseinschränkungen aller Gelenke
Rückenschmerzen (Hexenschuß, Ischialgie, Arthrose der Wirbelgelenke, etc.)
Schulter- und Nackenbeschwerden
akute Verletzungen (Knöchelverstauchung, Knieverletzung, Zerrung, Prellung, Bänderriss, etc.)
Sportverletzungen
neurologische Phänomene (Missempfindungen, Schwäche, Kopfschmerzen, Migräne, etc.)
Schwindel, Ohrgeräusche
Spannungskopfschmerzen
Kiefergelenkbeschwerden, CMD, Knirschersyndrom CMD, Knirschersyndrom

Symptome wie einschlafende oder kribbelnde Hände, Arme und Beine, Schwindelgefühl, Tinnitus, Tennisarm oder Golfellenbogen sind häufig anzutreffende Beschwerdebilder. Aber auch Schmerzen in der Brust (bei gesundem Herzen), Kopfschmerzen oder Schmerzen in der Lendenwirbelsäule nach langem Stehen oder Sitzen gehören zu den typischen Beschwerden, bei denen manuelle Therapie angewendet werden kann. Hierbei wird die Bewegungsstörung durch eine gezielte Bewegungserweiterung beseitigt oder gemindert.

Wie schnell hilft die Behandlung?

Eine manuelle Therapie ist meist bei akuten Schmerzen recht schnell hilfreich und lindert die Beschwerden bereits nach wenigen Behandlungseinheiten. Die Verläufe können jedoch unterschiedlich sein.

Bestehen Schmerzen oder Bewegungseinschränkung schon seit längerer Zeit, kann auch der Erfolg der Behandlung länger dauern.

Ein speziell auf die Beschwerden abgestimmtes Eigenübungsprogramm trägt bei regelmäßiger Durchführung sehr häufig zum Gelingen bei. In unser Praxis erhalten Sie ein solches, auf Sie individuell abgestimmtes Übungsprogramm auch digital über eine App auf Ihr Smartphone, damit Sie jederzeit darauf zugreifen können.

Die Behandlung mit Manueller Therapie muss in Deutschland von einem Arzt verordnet werden. Das kann ein Orthopäde, ein Allgemeinmediziner oder auch ein Zahnarzt sein (bei Beschwerden der Kiefergelenkregion).

Die Kosten werden von allen Krankenkassen übernommen, wenn ein Rezept des Arztes vorliegt.

FAQS

Ihre Fragen –
unsere Antworten

Alles Wichtige auf einen Blick: Behandlung, Verordnung (Rezept) und organisatorische Fragen zur Physiotherapie in unserer Praxis in Köln.

Worin unterscheidet sich Manuelle Therapie von Massage?
Bei der Massage steht meist die Lockerung von Muskulatur und Gewebe im Vordergrund. Die Manuelle Therapie geht darüber hinaus: Sie umfasst gezielte Gelenk- und Bewegungstests, spezifische Mobilisationstechniken und oft auch aktive Übungen. Häufig ist MT besonders sinnvoll, wenn es um Bewegungseinschränkungen oder „Blockade“-Gefühle im Gelenkbereich geht.
Brauche ich ein Rezept für Manuelle Therapie?
In vielen Fällen wird Manuelle Therapie über eine ärztliche Verordnung verordnet (z. B. durch Hausarzt oder Orthopädie). Häufig ist MT auch als Privatleistung möglich. Wenn Sie unsicher sind, welche Verordnung für Sie passt, helfen wir Ihnen gern bei der Orientierung.
Wie läuft ein Termin für Manuelle Therapie ab?
Zu Beginn steht ein Befund: Wir klären Beschwerden, Beweglichkeit und mögliche Auslöser. Anschließend folgen manuelle Techniken (z. B. Mobilisation) und – je nach Ziel – aktive Übungen zur Stabilisation und Selbsthilfe. So wird die Behandlung nicht nur „passiv“, sondern langfristig alltagstauglich ergänzt.
Ist Manuelle Therapie schmerzhaft und was sollte ich beachten?
Manuelle Therapie kann sich je nach Befund intensiv, aber grundsätzlich gut tolerierbar anfühlen. Wichtig ist, dass Sie Rückmeldung geben, wenn etwas unangenehm ist. Bei bestimmten Vorerkrankungen oder akuten Entzündungen kann MT ggf. nicht geeignet sein – das klären wir vor der Behandlung sorgfältig.